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In vielen Banken werden nicht nur Kredite an Privatpersonen, sondern auch an Selbständige vergeben. Freier Dienstleistungsverkehr in Frankreich - Firma - Guichet.lu - Verwaltungsführer /

In der Schweiz oder in einem Land des EWR ansässige Unternehmungen können in Frankreich zeitweilig und zeitlich befristet eine gewerbliche, handwerkliche, industrielle oder berufliche Tätigkeit ausüben, ohne dort eine ständige Betriebsstätte zu haben. Hierfür müssen sie verschiedene Förmlichkeiten mit den zuständigen französischen Stellen erfüllen, wie z.B.: Erklärung über den Dienstleistungsverkehr (für gewisse Tätigkeiten); MwSt.; Personalentsendung; Gewinnbesteuerung; im Bausektor, Pflichtversicherung und Zugehörigkeit zu einem Sonderurlaubsfonds (caisse de congés).

Der Generalbevollmächtigte hat angeboten, im Namen von Unternehmungen, die für die Erbringung in Frankreich notwendiger Dienste notwendig sind, gewisse Förmlichkeiten durch einen Bevollmächtigten zu erfüllen. In der Schweiz oder in einem EWR-Mitgliedstaat ansässige Betriebe profitieren von der Dienstleistungsfreiheit auf der Basis des Prinzips der wechselseitigen Anerkennung von Abschlüssen. Ein in Luxemburg niedergelassener Dienstleister kann daher ab und zu Dienste in Frankreich anbieten, vorausgesetzt, er ist Angehöriger eines EWR-Mitgliedstaats oder der Schweiz; er besitzt die für die Ausübung dieser Tätigkeiten in der EU notwendigen Voraussetzungen (siehe "Vorbereitende Schritte"); und er ist dort ordnungsgemäß ansässig.

Für gewisse Aktivitäten sind jedoch eine Erklärung über den ungehinderten Dienstleistungsverkehr und zufriedenstellende Französischkenntnisse erforderlich. Ausserhalb der Schweiz oder des EWR ansässige Gesellschaften sind verpflichtet, ihre Gesellschaft in Frankreich zu melden, wenn sie eine gelegentliche und vorübergehende Aktivität auf dem Territorium Frankreichs ausübt. Gesellschaften, die regelmässig auf dem Territorium Frankreichs tätig werden wollen, müssen ebenfalls eine Betriebsstätte errichten und in Frankreich eintragen.

Ist der Berufsstand in Luxemburg geregelt und ist der Händler dort entsprechend ansässig, werden seine Befähigungsnachweise in Frankreich ebenfalls akzeptiert. Im Falle der folgenden Aktivitäten, die sich auf die Volksgesundheit oder die Betriebssicherheit auswirken können, muss der Unternehmer die französichen Behoerden jedoch ueber die Ausuebung des Rechts auf Erbringung von Dienstleistungen informieren (Déclaration de libre prestation de services - LPS):

Für bestimmte Berufe, die zwar nicht im Niederlassungsland geregelt sind, aber in Frankreich reguliert sind, können die zuständigen Stellen die Äquivalenz der Berufsqualifikationen des Dienstleistungserbringers durch eine Ausbildungsbescheinigung und eine Bescheinigung über die Berufsvorbereitung nachweisen. Für bestimmte bestimmte handwerkliche Aktivitäten (siehe "Bedingungen") muss der Unternehmer eine informelle Erklärung über die Inanspruchnahme der Dienstleistungsfreiheit (LPS) per eingeschriebenem Brief abgeben: entweder an die Chambre de métiers et de l'artisanat der Gegend, in der er seine erste Erbringung seiner Dienstleistung zu beabsichtigen gedenkt (Handwerksunternehmen mit weniger als 10 Arbeitnehmern zum Zeitpunkt der Gründung) oder an die Chambre de Commerce et d'Industrie der betroffenen Gegend (andere Tätigkeitsfelder und Unternehmen mit mehr als 10 Arbeitnehmern zum Zeitpunkt der Gründung).

Der Antragsteller hat seinem Antrag folgende Unterlagen beizufügen: ein von der Handwerkskammer ausgestelltes EU-Zertifikat; der Beweis, dass es durch eine Krankenversicherung oder eine andere Form des Personen- oder Kollektivschutzes im Zusammenhang mit der Berufshaftung gedeckt ist; ein Auszug aus dem Strafregister des ( der) technische Leiter(s); eine Abschrift des Meisterzeugnisses oder der Meisterdiplome; eine beglaubigte Ausweiskopie oder des Ausweises des ( der) technische (n) Leiter(in); eine Beschreibungder in Frankreich auszuführenden Tätigkeiten; eine Ausfertigung des Luxemburger Aufenthaltstitels; die Satzung.

Für bestimmte Aktivitäten, die sich auf die Volksgesundheit oder Arbeitssicherheit auswirken können (siehe "Bedingungen"), muss der Dienstleistungserbringer die Prüfung seiner Qualifikation durch die Handwerkskammer abgewartet haben, bevor er mit der Leistungserbringung beginnen kann. Im Falle bestimmter medizinischer Berufe muss der Unternehmer bei der zuständigen Landesvereinigung eine Erklärung über die Dienstleistungsfreiheit (LPS) abgeben, bevor die Leistung in Frankreich zum ersten Mal angeboten werden kann:

Die Gewerbetreibenden können dann ihre berufliche Aktivität in Frankreich als französische Gewerbetreibende aufnehmen. Sie muss die in Frankreich anwendbaren Regeln für die Berufsausübung, vor allem die Regeln für die Berufsethik, beachten. Im Falle bestimmter Gesundheitsberufe muss der Unternehmer bei dem zuständigen Landesberufsverband eine Erklärung über die Dienstleistungsfreiheit (LPS) abgeben, bevor die Leistung in Frankreich zum ersten Mal angeboten werden kann:

Für die anderen nachfolgend genannten Gesundheitsberufe muss der Unternehmer die Erklärung über den freien Dienstleistungsverkehr LPS beim Bureau RH2 der Direktion für Pflegedienste (Direction générale de l'offre des soins) des französichen Ministeriums für Gesundheit abgeben: Von wenigen Sonderfällen einmal abgesehen, braucht ein Luxemburger Dienstleistungsunternehmen, das eine Dienstleistung in Frankreich an einen in Frankreich ansässigen Unternehmer anbietet (in Frankreich mehrwertsteuerpflichtig), im Prinzip keine Ust-ID.

Zur Inrechnungstellung von mehrwertsteuerfreien Diensten an Unternehmer (B2B) aus anderen EU-Mitgliedstaaten muss der Verkäufer: im Voraus die Wirksamkeit der Mehrwertsteuer überprüfen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, muss ein Luxemburger Dienstleistungsunternehmen, das in Frankreich für Letztverbraucher tätig ist (nicht mehrwertsteuerpflichtig), im Prinzip die Luxemburger Mehrwertsteuer aufbringen. Für bestimmte Dienste (z.B. Telekommunikationsdienste für Einzelpersonen, Bauarbeiten, Transport, Catering, Ticketverkauf für Events, Fahrzeugvermietung usw.) muss der Lieferant dagegen die französische Mehrwertsteuer anrechnen.

Daher muss die Luxemburger Gesellschaft in solchen Faellen die Mehrwertsteuer in Frankreich im Voraus eintragen. Zu diesem Zweck muss er sich an den Dienst des Importes des entreprises Étrangères (Steuerdienst für ausländische Unternehmen) mit den folgenden Dokumenten wenden: ein Handelsregisterauszug oder ein Eintragungsnachweis bei der Handwerkskammer Luxemburg; eine von der Administration de l'Enregistrement et des Domines (AED) ausgestellte Steuerbescheinigung; eine Abschrift des Kostenvoranschlags, aus dem die Registrierungsnotwendigkeit hervorgeht; eine Abschrift des Identitätsausweises der Geschäftsführer/Mitglieder des Verwaltungsrates; die Satzung.

Der Tätigkeitsbereich des Unternehmens muss dann auf der Website der französichen Finanzbehörde eingerichtet werden, damit die Mehrwertsteuerabgabe bezahlt werden kann. -In Frankreich sind es: 20 v. H. - Normalsatz (die meisten Leistungen); 10 v. H. - mittlerer Steuersatz (insbesondere Personentransport, Catering, Arbeiten zum Verbessern der Wohnqualität); 5,5 v. H. - reduzierter Steuersatz (insbesondere für Behindertendienstleistungen, Gas- und Elektrizitätsversorgung, Sozialwohnungsbau und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizianz von Wohnungen).

Eine in Luxemburg niedergelassene Gesellschaft kann im Zuge der Leistungserbringung die Entsendung ihrer Arbeitskräfte in das französische Hoheitsgebiet veranlassen, sofern diese Arbeitskräfte (unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit) eine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung für Luxemburg haben. Bei diesen Arbeitnehmern muss es sich in jedem Falle um ständige Mitarbeiter des Betriebs handeln. Dennoch muss das nach Frankreich entsendende Dienstleistungsunternehmen eine Entsendungsmeldung an die Inspektionsbehörde des Ministeriums richten, in dem die betreffende Tätigkeit im Voraus zu erbringen ist.

Vor- oder Firmenname, Adresse und Rechtsstellung des Betriebes; ggf. Vor- oder Nachname und Adresse des Rechtsvertreters des Betriebes in Frankreich; Tag des Arbeitsbeginns und der voraussichtlichen Betriebsdauer; Ausführungsort; Tätigkeitsschwerpunkt; Verwendung von gefährlichen Geräten oder Prozessen; Vor- und Zuname, Vor- und Zuname, Geburtsdatum, Geschlecht und Nationalität der Entsandten; Abschlussdatum ihres Arbeitsvertrags.

Die Luxemburger Gesellschaft muss die Departementsarbeitsaufsicht über die am Leistungsort geltende Arbeitszeit unterrichten und die in Frankreich geltende Sozialgesetzgebung einhalten. In den ersten 24 Monaten der Beschäftigung ist die entsendete Arbeitskraft in Luxemburg der Luxemburger sozialen Sicherheit angeschlossen. Anschließend wird er für jeden entsandten Mitarbeiter zwei Kopien der für 12 Monaten gültigen A1-Bescheinigung erhalten.

Dieses Zertifikat ist für den Arbeiter der Beweis, dass er während seiner Tätigkeit in Luxemburg sozialversichert ist. Während seiner Tätigkeit muss der Mitarbeiter folgende Unterlagen mit sich führen: die Europakarte (Rückseite der Luxemburger Sozialversicherungskarte). Wenn die Entsendungsdauer jedoch 24 Monaten überschreitet, muss sich der Arbeitgeber: oder der entsandte Arbeiter beim französichen Sozialversicherungssystem eintragen.

Eine entsandte Arbeitskraft bleibt für die Entsendungsdauer im Prinzip weiter der Luxemburger Einkommensteuer unterworfen, sofern sie sich nicht mehr als 183 Tage in Frankreich befindet und diese Entlohnung nicht einer Betriebsstätte in Frankreich belastet wird. Übersteigt die Aufenthaltsdauer in Frankreich dagegen 183 Tage, wird der seit dem Entsendungsbeginn erzielte Gesamtlohn in Frankreich zu einer Steuer.

Die Arbeitgeberin muss die in Frankreich geltende zwingende Sozialgesetzgebung beachten, vor allem in folgenden Punkten: 35 Wochenstunden ohne Unterbruch; Sonn- und Feiertagsarbeit; Nachtschichtarbeit; bezahlte Urlaubszeit: mind. 5 Kalenderwochen; Mindestlohn: mind. 9,53 Euro/Stunde Brutto zum Stichtag des ersten Halbjahres 2014; der Unternehmer darf den Lohnfortzahlung seiner Mitarbeiter im Leistungsfall in Frankreich in keinem Fall nachgeben, auch wenn der dort vorhergesagte Mindesteinkommen unter Luxemburg liegt.

In der Regel werden Luxemburger Gesellschaften, die in Frankreich Gelegenheitsdienstleistungen anbieten, auf Erträge in ihrem Niederlassungsland, d.h. Luxemburg, besteuert. Hat der Dienstanbieter eine ortsfeste Betriebsstätte in Frankreich, muss das betreffende Dienstleistungsunternehmen in Frankreich auf die in Frankreich erzielten Erträge eine Steuerpflicht einhalten. Nach dem geltenden französisch-luxemburgischen DBA wird davon ausgegangen, dass eine Luxemburger Gesellschaft eine ständige Betriebsstätte in Frankreich hat, wenn sie Folgendes hat: eine Hauptverwaltung, eine Zweigstelle, ein Büro, eine Produktionsstätte, eine Werkstatt, ein Warenlager oder eine Bau- oder Montageeinrichtung, deren Betriebszeit 6 Kalendermonate übersteigt.

Daher muss sie in diesem Falle die in Frankreich durch diese feste Einrichtung erwirtschafteten Profite besteuern, indem sie sich an die GD Staatsfinanzierung (DGFiP) wendet. Der Gewinn dieser ortsfesten Auslandsniederlassung ist in Luxemburg von der Steuer befreit. Andererseits basiert der auf die luxemburgischen Gewinne anzuwendende Satz auf dem globalen Einkommen der Gesellschaft (Einkommen aus dem In- und Ausland).

Daher müssen ihre Einkünfte aus Frankreich auch in der Luxemburger Steuermeldung ausgewiesen werden. Jede Person, die in Frankreich als Spezialist für das Bauwesen an der Errichtung oder Änderung eines Bauwerkes mitwirkt, muss innerhalb von 10 Jahren nach Übernahme der Bauleistungen eine Garantie für Bauschäden geben, die den ordnungsgemäßen Zustand des Bauwerkes und seiner Ausrüstung beeinflussen können.

Die Gesellschaft ist daher gezwungen, eine Berufsgenossenschaft zur Deckung dieser 10-jährigen Baugarantie abzuschließen und auf den Schätzungen und Fakturen anzugeben: die für ihre Geschäftstätigkeit abgeschlossene Versicherungspolice sowie den geographischen Umfang des Vertrags oder der Bürgschaft. Die Gesellschaft kann jedoch von dieser Zugehörigkeit ausgenommen werden, wenn sie nachweisen kann, dass sie ihren Mitarbeitern einen "im wesentlichen ähnlichen Schutz" wie die in Frankreich im Urlaub beschäftigten Mitarbeiter gewährt.

Stellt er jedoch einen Mitarbeiter ein, muss er ebenfalls mitwirken.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum